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Es gibt Momente im Leben, in denen wir nicht einfach weitergehen können. Nicht, weil etwas uns aufhält, sondern weil etwas in uns sich verändert. Übergänge sind keine Durchgänge. Sie sind Räume. Orte, an denen wir uns sammeln, neu ausrichten, uns selbst zuhören.
Ich merke in diesen Monaten, wie wichtig es ist, nicht sofort Antworten zu suchen. Sondern zuerst einen Raum zu schaffen, in dem Fragen überhaupt auftauchen dürfen. Ein Raum, der nicht drängt. Ein Raum, der nicht bewertet. Ein Raum, der nicht beschleunigt.
Vielleicht ist das der Kern von blended transitions: Übergänge nicht als Störung zu sehen, sondern als Einladung. Als Schwelle, die uns nicht zwingt, sondern öffnet.
Ich beginne zu verstehen:
Ein Übergang ist kein Ort, den man betritt.
Ein Übergang ist ein Ort, der entsteht, wenn man innehält.
